Genf: Eine Spitex für den ganzen Kanton
Shownotes
Gast: Nicolas Huber, Aussenbeauftragter IMAD
Host: Martin Radtke, Co-Herausgeber Spitex-Drehscheibe
Wer an Spitex denkt, denkt meist an die Deutschschweiz. Nikolas Huber schaut dagegen von Genf aus auf die Branche. Und dort funktioniert einiges anders.
Nicolas Huber ist Verantwortlicher für Aussenbeziehungen bei IMAD, der öffentlichen Spitex-Organisation des Kantons Genf, und Vorstandsmitglied von Spitex Schweiz. Er spricht über die Besonderheiten der Westschweiz und erklärt, weshalb die Romandie nicht nur sprachlich eigene Wege geht.
Schon der Begriff «Spitex» ist dort kaum verbreitet. Stattdessen tragen die Organisationen unterschiedliche Namen. «In der Deutschschweiz ist die Marke Spitex sehr bekannt», sagt Nicolas Huber. «In der Romandie nicht.»
Auch die Strukturen unterscheiden sich. Während viele Deutschschweizer Organisationen lokal oder regional organisiert sind, gibt es in Genf genau eine öffentliche Organisation für den ganzen Kanton. Rund 2’500 Mitarbeitende arbeiten bei IMAD. Neben Pflegeleistungen gehören auch Mahlzeitendienste, betreute Wohnungen oder spezialisierte Angebote dazu.
Die Grösse habe Vorteile, sagt Huber. Spitäler oder Ärztinnen und Ärzte hätten nur eine Ansprechpartnerin. Prozesse könnten einfacher vereinheitlicht werden. Gleichzeitig sei IMAD eng mit dem Staat verbunden. Die Organisation hat denselben Status wie das Universitätsspital Genf und arbeitet direkt mit dem Gesundheitsdepartement zusammen.
Auch personell ist Genf speziell. Über die Hälfte der Mitarbeitenden lebt in Frankreich. Unterschiedliche Kulturen seien deshalb Alltag. «Wir versuchen vor allem, eine gemeinsame IMAD-Kultur zu entwickeln», sagt Huber.
Für die Zukunft sieht er die Branche vor grossen Herausforderungen. Die Pflege werde komplexer, Spezialisierungen wichtiger. Kleine Organisationen könnten dabei zunehmend unter Druck geraten. Entscheidend sei deshalb der Austausch untereinander. Oder wie Nicolas Huber sagt: «Die Gesamtbranche muss stark sein.»
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich denke, es ist immer nützlich auszutauschen und wir müssen uns wagen zu den anderen Sprachregionen und Fragen zustellen.
00:00:10: Bei IMAID macht man das sehr gerne.
00:00:14: Und ich denke auch, dass unsere gegenseitige Interesse die Patienten, die beste Leistungen überall in der Schweiz erhalten dass die können aus den Erfahrungen von anderen Regionen profitieren.
00:00:39: Ich begrüße zu einer weiteren Episode des Podcasts Spitex Welten.
00:00:44: Megen gegenüber sitzt Nikola Huber, er ist verantwortlicher für Außenbeziehung bei IMAD.
00:00:51: Seit Jahrzehnten ist er Mitglied und Vorstand von Spitex Schweiz.
00:00:58: Hallo Nicola, herzlich willkommen!
00:01:04: Wir möchten uns heute darüber unterhalten wie denn die Spitecs in der Westschweiz oder ganz konkret im Kanton Genf aussieht?
00:01:13: Ich bin ganz ehrlich ich habe immer den Blick auf Spitechs und der Deutsch-Schweiz und freue mich ganz besonders dass In Nikola, eine Person aus der West-Schweiz jetzt bei uns hier ist.
00:01:23: Nikola Imad, kannst du uns sagen was bedeutet das?
00:01:28: Also Imad ist die Institution Genvois de Matia Domicila.
00:01:31: Das ist die öffentliche Spitex-Organisation des Kantons Gänf.
00:01:37: Wenn du sagst, Imad da kommt der Begriff Spitechs schon nicht vor!
00:01:43: Ist das für euch ein Problem?
00:01:45: Es ist für uns wirklich ein Problem aber in der Romandie kommt der Begriff Spitex nie ganz vor.
00:01:53: Und das ist, ja wir haben unterschiedliche Begriffe.
00:01:57: zum Beispiel in Leuenburg heißt es auch Matja domicile aber normal weil ich sind es die also Centre Medico Social und die haben dann ein Verband und im Jura ist es Edisma domicil.
00:02:12: Vielleicht ist es ein bisschen schwierig für die Kunden, für die Bevölkerung wirklich zu wissen was wir machen.
00:02:21: Weil ja ich weiß, dass sie in der Deutschfalz die Spitex-Marche sehr berühmt und geschätzt ist.
00:02:29: Darum muss man auch etwas mehr über uns erklären.
00:02:38: Das Bekannheitsgrad ist nicht immer optimaler.
00:02:43: Das ist tatsächlich eine Herausforderung schon in den Begrifflichkeiten, wenn ich das richtig verstehe.
00:02:49: Also ihr müsst eine verstärkte Kommunikation machen gegenüber euren Kundinnen und Kunden damit die wissen was ihr tut?
00:02:57: Ist das korrekt?
00:02:58: Ja also jemand wurde vor rund dreizehn Jahre gegründet und vorher war es eine andere juristische Form.
00:03:10: Früher gab es Fusionen und am Anfang sollte man wirklich ja über die den Begriff IMAID kommunizieren.
00:03:18: Jetzt spüre ich wirklich den Unterschied, also ich muss nicht unbedingt erklären was IMAid ist.
00:03:26: Und ich sage es absichtlicher, wo arbeitest du so?
00:03:30: Ich arbeite bei der IMAD und ich warte ein bisschen ab um zu sehen wenn die andere Person fragt weiter, was immer das ist.
00:03:41: Und jetzt ist es wirklich besser auch vielleicht dank der Corona-Zeiten.
00:03:49: also die Leute kennen normalerweise den Namen aber ja das heißt nicht dass sie die kennen wirklich was wir machen.
00:03:58: Was hat dich damals bewogen zu immer zu kommen?
00:04:03: Du warst ja vorher noch als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Parlament beim Kantonsparlament von Gämpf und dann hast du irgendwann mal entschieden, du möchtest jetzt gern zu ihm hat.
00:04:13: Was waren deine Bewegkünde?
00:04:16: Also für mich war es interessant etwas anders zu sehen.
00:04:19: das war sehr bereichend im Kantonsgrad als Angestellter zu arbeiten aber ich wollte auch genauere Themen verfolgen in einem Unternehmer arbeiten und ich wollte sowieso im öffentlichen Sektor arbeiten.
00:04:40: Das war immer etwas, das ich wollte und hatte diese Gelegenheit bei der EMAID zu arbeiten und für mich.
00:04:53: Ich wusste, dass es interessant wird aber es ist noch mehr als erwartete.
00:04:59: was bewegt sich jeder Monat, jeden Tag?
00:05:03: es gibt etwas neu auch aus der politischen Ebene.
00:05:09: Und ja, das ist die Zukunft.
00:05:13: Das ist das was dich interessiert ganz offensichtlich!
00:05:16: Jetzt wollen wir uns mal die strukturellen Unterschiede ein bisschen anschauen zwischen der
00:05:21: Spitex
00:05:22: in der Westschweiz oder in Genf wo du herkommst und der Deutsch Schweiz.
00:05:27: Kannst du mir sagen wo siehst Du vor allem die Unterschiede?
00:05:32: Was ist anders Wenn man Spitex in der Westschweiz Genf macht und endet Deutsch-Schweiz.
00:05:38: Ja, so.
00:05:38: zuerst muss ich sagen das ist nicht immer einfacher ein Vergleich zu machen weil es keine zwei Kantonen die dieselbe Organisationen haben vielleicht gibt es.
00:05:50: Ich glaube es nicht!
00:05:54: Insgesamt gibt es nicht wirklich ein Modell aus der Romanlie und einer aus der Deutschfaz.
00:06:00: Natürlich, aber es ist auch klar dass es tödliche Tendenzen gibt.
00:06:06: In der Deutsch-Faz gibt es viele kleinere Spitätsorganisationen.
00:06:12: Nicht spätexürisch natürlich, aber andere.
00:06:16: Die sind oft auf der Ebene einer Gemeinde oder mehreren Gemeinden Und in der Romandie hat man viele große Organisationen.
00:06:27: Z.B.
00:06:28: in Leuenburg, Jura und Genf gibt es nur eine öffentliche Spitätsorganisation.
00:06:36: Ich weise das ist auch den Fall in einigen Kantonen, der Deutsch weiß... Zug
00:06:40: zum Beispiel?
00:06:41: Zug,
00:06:42: Schwiez oder so.
00:06:43: Aber in der Rommandie ist ja für die Hälfte der Kantonen sehr so.
00:06:47: In Watt, Wallis-Freiburg gibt es mehrere, aber nur als zwischen fünf von sieben Regionen, also fünf und sieben Spitex-Organisationen oder Gesundheitsnetzwerken in Freiburg.
00:07:01: Und das heißt, dass in der Romantie hat jede Spitext-Orgenation mehr als hundert Mitarbeiter.
00:07:09: Ja natürlich spielt das eine Rolle auf die Leistungen und für vielleicht auch Anfluss auf der Politik.
00:07:19: In Genf hat man bei der E-Mandronen zwei Tausend Fünfhundert Mitarbeiter.
00:07:26: Also es ist vielleicht ein extremes Beispiel, vielleicht würde ich nicht sagen und ideales Beispiel weiß ich nicht aber es ist wirklich ziemlich besonders.
00:07:39: und das heißt wir decken den ganzen Kanton ab.
00:07:43: Wir haben viele spezialisierten Pflegeleistungen zum Beispiel Hospitalatom.
00:07:48: Wir betrieben auch betreute Wohnungen.
00:07:52: Wir haben dort rund... ...tausende, sechshundert Kunden und wir bieten auch viele Leistungen neben der Pflege zum Beispiel Mahlzeit-Lieferung.
00:08:06: nicht mit Freiwilligen wie in anderen Regionen aber mit... Mit dem Angestellte?
00:08:13: Ja!
00:08:14: Und
00:08:15: ja so Die sind nicht nur Zadern und Faktern, aber es hat einen großen Einfluss auf den Betrieb.
00:08:24: Und
00:08:25: auch generell auf die Rolle der Spitex im Gesundheitsnetzwerk.
00:08:30: Zum Beispiel wenn das Spital oder der Ersteverband nur einen Partner hat statt Lucinda keine Spitechsorganisationen... Das bedeutet auch, dass die gleiche Spitechleistungen für den ganzen Kanton gelten.
00:08:51: Wie seid ihr denn im Kanton verankert?
00:08:55: Seid ihr ein Teil der kantonalen Verwaltung oder seid ihr selbstständig?
00:08:59: Wie ist das organisiert bei euch?
00:09:02: Was besonders in Genf ist, ist, dass immer ein öffentliches, also kantonales Unternehmen Und wir hatten genau denselben Status wie das Unispital Aschige.
00:09:17: Wir sind beide unter den sechs, man nennt das die Hauptöffentliche Unternehmen und wir sind beider dem Gesundheitsamt zugeordnet.
00:09:30: Das heißt die Zusammenarbeit kann durch den Regierungsrat gestört werden zum Beispiel betreffend die Ausgabenteilung Und es gibt auch so viele Projekte und gemeinsame Austausche.
00:09:46: Es gibt zum Beispiel das ELUGA-Projekt, ein Netzwerk für integrierte Versorgung und auch viele andere Projekten mit öffentlichen Akteuren oder einige private Akteure.
00:10:03: Zum Beispiel hat man seit Januar eine gemeinsame Weiterbildung im Bereich Onkollegie mit einer Klinik.
00:10:12: und sonst betreffen die Zusammenarbeit mit den anderen öffentlichen Akteuren, beispielsweise in unseren Mahlzeiten.
00:10:22: Die sind vom Unispital zubereitet Weil die Kapazitäten... Die Infrastruktur.
00:10:30: ...wir werden gleiche Anfrastrukturen
00:10:32: so viele Mahlzeiten zu vorbereiten, sie sind nicht die gleichen Mahlzeit wie im Spitaler.
00:10:39: Nein, das ist anders.
00:10:40: Aber im Spinal vorbereitet.
00:10:44: Das heißt also dass
00:10:45: die Zusammenarbeit findet anders als in der Deutsch-Speitz?
00:10:49: Wie ich es kenne, auf einem ganz anderem Niveau sage ich jetzt mal Staat.
00:10:53: Weil du hast argumentiert dass das direkt dem Regierungsrat unterstellt ist und man quasi an einem Tisch sitzt eben auch mit dem Universitätsspital wenn es um Entscheidende geht, wenn es zum Zusammenarbeitfragen geht usw.
00:11:08: Jetzt gibt's in der Organisation oder die Finanzierung gibt da Unterschiede.
00:11:14: also wie seid ihr finanziert?
00:11:17: Ja, also die Finanzierung natürlich erfolgt durch die KLV und alle Tarife sind die gleiche für den ganzen Schweiz.
00:11:30: Aber die Löhne sind nicht die gleichen Genfer, die sind höher und besonders für die Stalzer Angestellte Und das heißt die KV-Erstattung, also von den Versicherern hier.
00:11:48: Die machen einen kleineren Anteil als mit anderen Kantonen und der Kanton muss ja ein größeren Anteil aus den anderen Kantons finanzieren.
00:12:03: Also es ist noch wichtiger für uns dass der Kantone unterstützt.
00:12:10: Die Gemeinden spielen keine Rolle, das ist auch einen großen Unterschied und...
00:12:19: Das ist ähnlich wie im Kanton Bern beispielsweise wo auch der Kanton die diese Steuerung wahrnimmt und übernimmt was heißt?
00:12:27: Wir sind glücklich da dass der Kantone.
00:12:29: Gernff hat sehr früh auf der Spitex gesetzt.
00:12:34: seit der Anfang der lönziger Jahre gab es diese Tendenz viel für die Spitex zu investieren.
00:12:44: Und ja, über dreißig Jahre später, man kann sehen das lohnt sich auch so.
00:12:50: Es kostet natürlich aber wir sind also wie wir wissen Wir sind überzeugt dass es kann auch Gelber bei anderen Akteuren sparen.
00:13:06: Das heißt, man kann es auch anders formulieren und sagen der Kanton Genf steht sehr hinter eurer Organisation.
00:13:14: Also dem Staat Genf ist das wichtig dass es eine starke Spitex-Organisation gibt weil er auch so viel telt in diese Organisation oder der Organisation zur Verfügung stellt für ihre Arbeit.
00:13:26: Ja, dazu ist es jetzt so.
00:13:28: ja Kommen wir noch zu den Unterschieden Du hast schon einige gesagt zwischen den Spitechs-Orgasationen.
00:13:33: was ich mich noch frage gibt's denn Unterschiede zwischen Spitex-Organisationen oder zwischen euch konkret, Spitälern und Hausärztinnen in den Regionen.
00:13:44: Wie ist das Bauch organisiert?
00:13:46: Also es ist ein bisschen schwer zu vergleichen.
00:13:52: sind wir wirklich anders als den anderen Kantonen betreffend die Zusammenarbeit mit den Ärzten?
00:14:02: Natürlich unterschiedlich ist es, dass ein Arzt weiß, er muss mit ihm einen Kontakt oder also er kann jemanden fragen.
00:14:10: Es gibt nur eine einzige Organisation aber natürlich hat man Dutzende Teams über den Kanton Aber die Prozesse sollen dieselben sein Überall und das ist wahrscheinlich leichter nachvollziehen für den Ärzte.
00:14:32: Also das ist ein Vorteil, denke ich.
00:14:36: Und wie gesagt mit anderen Akteuren kann man leichter Partnerschaften machen weil es mehr attraktiv ist.
00:14:48: Es geht für den ganzen Kanton und wir haben auch die Ressourcen um diese Partnerschaft aufzubauen.
00:14:57: Wie sieht es aus bei Mitbewerbern?
00:14:59: Habt ihr Spitätsorganisationen, die nicht öffentlich sind bei euch in Genf?
00:15:05: Ja natürlich hat man auch private Spitäksorganisation und die Hälfte der Marktanteil für die Pflege.
00:15:15: Also es gibt wahrscheinlich weniger private Späitäcksorganisation als Zürich zum Beispiel aber der Marktanteil schon sämtlich ist nicht so anders.
00:15:28: Du hast davon gesprochen dass Der Kanton Gämpf mehr Geld zur Verfügung stellt für die Pflege.
00:15:34: Bedeutet das auch, dass die Arbeitsbedingungen viel, viel besser sind?
00:15:38: Dass ihr kein Problem habt mit Personal zu rekortieren?
00:15:42: oder wie sieht es aus
00:15:43: bei euch?
00:15:43: Ja, so mehr Gerden heißt es.
00:15:46: Die müssen ein bisschen wettmachen.
00:15:48: Da fragt er sich die Tarife, die Gleiche für den ganzen Schweiz gesehen hat und das ist seine Ausnahme im... In der Gesundheit.
00:16:02: Sonst, ja so die Arbeitsbedingungen wie als IMAT Angestellte hat man den Status eines Kantons angestellt und wir haben also auch die gleiche Arbeitsbedienung wie beim Unispital um.
00:16:17: das heißt es gibt die gleichen Lohnstufen zum Beispiel für die Pflegefachleute im Spital und bei der IMAT Und das ist also kein Kriterium für eine gegenseitige Abwerbung.
00:16:35: Ja, also das ist eine gute Sache und macht es einfacher zu vergleichen.
00:16:43: Sonst die für die Arbeitsbedingungen... Also ein ziemlich großer Unterschied ist das für die Pflegefachleute wie Suchern.
00:16:55: eher In der Romundie gibt es Leute aus den Fachhochschulen, also ASCHERS oder KOSPECIALIZE statt aus höheren Fachschulen in Deutschland.
00:17:08: Es gibt auch eine Fachschule in WALIS, das ist vielleicht die einzige, sondern sind es Fachhochschulen und ja so ... Ein großer Unterschied in den Grenzen ist auch, dass wir rekritieren viel aus Frankreich und über die Hälfte unseres Personal wohnt in Frankreich.
00:17:34: Und also für die Fahrgäke kann man nicht, weil es keine wirklich ähnliche Ausbindung in Frankreis gibt aber für andere Berufe ist das für uns ja wichtig.
00:17:50: Natürlich ist es nicht ideal, das ist ein Vorteil.
00:17:53: Es gibt auch Nachteile zuerst, also ethisch ist das nicht wirklich akzeptabel langfristig und Frankreich könnte auch Bedingungen stellen.
00:18:07: Es gab einige Diskussionen, denke ich, dass ausgebildeter Personal zuerst mehrere Jahre in Frankreich arbeiten sollte.
00:18:19: Und ja, die Grenzgänger haben natürlich durchschnittlich einen längeren Weg von Zuhause.
00:18:27: Die können nicht für die Mittagpause zu Hause fahren und normalerweise macht das ein bisschen mehr kompliziert.
00:18:37: Wie sieht es aus mit der Kultur?
00:18:40: Ist der Raum in Genf, ist das kulturell so miteinander verwoben dass man westschweiz also schweiz Und Frankreich, dass man das gar nicht spürt im Alltag?
00:18:50: Oder machst du bäuchende Organisationen fest, dass da unterschiedliche Kulturen herrschen.
00:18:56: Also in Bern sind wir daran gewöhnt, da unterschiedlich sehr kulturbar zu haben und eigentlich hat man eine vier Kilometer Grenze mit der Schweiz oder hundert Kilometer mit der Frankreich.
00:19:13: also natürlich sind wir.
00:19:17: Es ist
00:19:17: Teil Eulager Kultur?
00:19:19: Ja, es
00:19:20: gibt auch Unterschiede.
00:19:23: Auch in der Pflegewelt und die Beriefer natürlich aber die kulturellen Kulturen können ein bisschen unterschiedlich sein, aber das ist kein großes Problem.
00:19:39: Also ihr habt eigentlich eine IMAID Kultur wahrscheinlich.
00:19:42: Ja, wir
00:19:42: versuchen eher an eine Imaid Kultur
00:19:46: zu entwickeln und dann spielt das eigentlich keine Rolle woher ein Mitarbeiter oder einen Mitarbeiter kommt.
00:19:51: Das ist interessant!
00:19:54: Jetzt noch ein Gedanke zur Ausgestaltung der Spittexangebote.
00:19:59: was für einer Rolle spielt das bei euch?
00:20:03: Du hast schon ganz kurz angetönt dass ihr nicht nur Pflegeleistungen habt, sondern auch noch Zusatzangebote.
00:20:09: Du sprachst vom Wahlzeitendienst beispielsweise.
00:20:12: was für eine Rolle spielt da die Politik?
00:20:14: Also ist sie mit euch im Dialog wenn es darum geht Angebote auszweiden.
00:20:19: ich weiß aus der Deutsch weil's das immer noch gemeinten drüber nachdenken braucht so eines Spieltecks in der Nacht das ich gehe immer davon aus Das ist bei euch längst selbstverständlich.
00:20:30: Wie sieht das aus?
00:20:31: Wie nimmt die Politik Einfluss?
00:20:33: oder wie könnt ihr bei der Politik Nachfrage nach zusätzlichen Leistungen, wie funktioniert das in etwa.
00:20:38: Kannst du das kurz erklären?
00:20:40: Ja also die Leistungen dass wir haben für Mahlzeitenlieferung und Hospitalatoren sind, die sind schon hier seit langem.
00:20:51: Ich denke nicht, dass wir jetzt wirklich über neue Leistungen nachbrechen.
00:20:58: Die Historik kann ich nicht wirklich sagen, aber wir müssen uns sowieso... Wir sind ein Unternehmen und unabhängig.
00:21:08: Aber natürlich muss man mit dem Kanton sprechen wenn wir etwas entwickeln wollen auch nur wegen der Finanzierung haben natürlich Und ja wir sind sehr nah an Politik weil wenn in einem Kanton nur eine einzigen öffentliche Organisation Gibt, heißt es.
00:21:29: Es gibt kein Kantonalverband und wir sind sehr nah an der Politik und wie wir sprechen, ja.
00:21:37: Unser Topmanagement spricht ja sehr regelmäßig mit der Politik, mit dem Regierungsraten.
00:21:46: Also das ist einerseits auch spannend und interessant weil man so eine Arbeit in der Politik ist, andererseits vielleicht manchmal auch etwas unberechnend, wie die Politik halt so ist Könnte man sagen.
00:21:58: Jetzt, Stichwort Außenweiterbildung.
00:22:01: Kannst du auch uns erklären vielleicht wie die etwas auch schon ein Stich Wort gesagt?
00:22:06: Farge Ausbildungen gibt es in Frankreich nicht.
00:22:09: Wie sieht die Außen-Weiterbildung ausbaue ich in der Westschweiz oder baue ich konkret den GEMF?
00:22:15: Also die Ausbildung, wie viel gesagt Du stehst die Badgers also Oteka Specialisee Fahrhochschule Und die Weiterbildung, also ich weiß nicht wirklich wie es läuft in der Deutschweiß-, aber in der Romandie.
00:22:32: Weil die Mitarbeiter oft ein Bildschirr haben ist er auf CERS, also Certificate of Advanced Studies oder Diploma der Masterstufe sind und wir versuchen das ja ziemlich viele unserer Mitarbeiter eine Weiterbindung auf Zerzehren Niveau haben.
00:22:56: Wie sieht das aus mit APNs?
00:22:58: Habt ihr solche Mitarbeitenden mit solchen Qualifikationen freigestanden?
00:23:02: Wir haben einige APN und seit einigen Jahren wie entwickeln es stetig, aber wir sind nicht so vorwärts real bei Spidex Zürich – das weiß ich!
00:23:20: Aber es ist ein großes Thema und für uns ist das aus Delegation.
00:23:26: Ein großes Thema, alles ist ein bisschen gebunden.
00:23:29: ja, unterschiedliche neue Profile zu haben, neue Rolle zu entwickeln.
00:23:35: Und ich denke dass sie zweistarf sind wie eine große Organisationen sind.
00:23:41: wir können also Projekte mit spezialisierten Mitarbeiter führen und vielleicht auch Modeller testen.
00:23:55: Ideen für andere Spitätsorganisationen geben.
00:23:59: Wenn du über solche Projekte sprichst, was sind die Themen, die im Moment beschäftigt?
00:24:07: In welche Richtung entwickelt ihr euch?
00:24:09: Wo sind die Ziele, die ihr erreichen wollt?
00:24:14: Wir haben nach letztes Jahr ein neuer Planungsstaat, eine Strategieplan veröffentlich und unkommuniziert.
00:24:24: Und wir möchten immer wieder die Partnerschaft
00:24:29: stärken.
00:24:34: Also ist da ein wichtiges Thema rollen und das Patientenpfad zu... Ja, vereinfachen und immer effizienter machen.
00:24:48: Wir haben ja viele Projekte.
00:24:51: Und ich denke ein interessanter Projekt ist auch was wir RAG-Raison nennen, ist Rehabilitation der Prätschirurgie.
00:25:01: Das heißt eine so gut wie mögliche Kooperation also Zusammenarbeit mit dem Unispital für die Vorbereitung für Operationen im Spital zu machen und auch nach der neuen Spitaler Austritt.
00:25:23: Es läuft gut, es gibt wirklich sehr gute Evaluationen.
00:25:30: aber schlussendlich ist das auch eine Frage der Finanzierung weil wenn wir mehr Koordination brauchen, die nicht immer bezahlt werden.
00:25:43: Man muss den Kanton etwas mehr geben für sich und nicht bezahlen.
00:25:55: Wir versuchen andere Akteure zu überzeugen, dass es lohnt sich vielleicht manchmal mehr zu Spitex zu bezahlen und vergünstigt den ganzen Prozess in einer Gesundheitsnetzwerke.
00:26:11: Da habt ihr viel vor!
00:26:13: Eine Frage noch, wenn wir von der Westschweiz sprechen und der Koordination – wie stark koordinieren sich die Spitex-Organisationen in der West Schweiz?
00:26:23: Habt ihr regelmäßige Treffen untereinander?
00:26:26: Also wir haben diese SRT, die Regionalkonferenz für die Romandie und die Szene.
00:26:34: Wir treffen noch viermal pro Jahr und haben ja natürlich sonst viele Austausche, weil wir ähnliche Modelle haben.
00:26:50: Natürlich nicht die gleiche, aber ähnlichen Modellen ist es wirklich nützlich für uns das zu haben und besonders mit der Wasservat weil wir noch ähnlicher sind als mit anderen und die sind auch sehr groß.
00:27:16: Die Strukturen wahrscheinlich in der Organisation, könnte ich mir vorstellen, sind ähnlich?
00:27:21: Also die haben noch unterschiedliche Regionen mit unabhängigen... Teilunabhängige Vorstände, aber die haben eine gemeinsame Geschäftsstelle
00:27:36: mit
00:27:37: sehr fähigen Leuten und das ist ja für uns immer sehr wichtig auszutauschen.
00:27:46: Also es gibt einen guten Austausch sagt zwischen den Spitätsfraktionen in der Westschweiz um.
00:27:51: meine Frage ist jetzt Was denkst du, wie können die Sprachregionen voneinander profitieren?
00:27:57: Was können wir in der Deutsch-Schweiz von euch in Genf lernen und profitieren und umgekehrt.
00:28:05: Ja ich bin nicht sicher dass unter dem Deutsch-schweizer die kennen sich schon so gut.
00:28:13: aber ja ich denke es ist immer nützlich auszutauschen uns wagen zu den anderen Sprachregionen und Fragen zu stellen.
00:28:26: Bei IMAD macht man das sehr gerne, ich denke auch es ist unseren gegenseitigen Interesse dass die Patienten die beste Leistungen über den der Schweiz erhalten können aus die Erfahrungen von anderen Regionen profitieren.
00:28:48: Es ist auch unser Interesse, dass die andere Spitätsorganisationen stark sind und das die Gesamtbranche stark ist.
00:28:58: Also ja ich würde sagen gehen Sie zu den anderen, zögern sie nicht unsere Folgen zu stellen wenn es nützlich sein kann.
00:29:10: Und ja machen wir mit.
00:29:13: und vielleicht sollten man Denken, wenn wir eine sehr kleine Spitex-Organisation haben wirklich Partnerschaften zu suchen.
00:29:26: Und ja ich denke ehrlich in der Zukunft bin nicht sicher dass es noch ein Pass gibt für die sehr kleinere Spitätsorganisationen weil die Pflege immer mehr kompliziert werden und wir brauchen spezialisierte Mitarbeiter um.
00:29:45: Ja, ich weiß nicht, falls die Idee der Größe einer Spitex-Organisation ist.
00:29:50: Vielleicht ist es nicht zweitausend bei Mitarbeiter aber das ist auch wahrscheinlich nicht zehn.
00:29:56: Also
00:29:56: d.h.,
00:29:58: du bist ein gutes Beispiel dafür dass eine Spiteksorganisation, wo auch größer ist durchaus gut funktionieren kann?
00:30:06: Ich hoffe ja!
00:30:08: Niklas, ganz herzlichen Dank für deinen Besuch und ganz herzlich dank fürs Gespräch.
00:30:12: Vielen Dank.
00:30:14: Wir hoffen, dir hat die Folge sehr gut gefallen und du hast einige Inspirationen mitnehmen können.
00:30:20: Benötigt deine Spitex-Unterstützung in der Pflegequalität oder Schulungen im Bereich Pflegerprozess.
00:30:27: Besucht
00:30:27: doch gerne unsere Homepage www.bedanercing.ch.
00:30:32: Möchtest du über aktuelle News von der SpiteX Welt top informiert sein?
00:30:37: Dann abonnier noch heute die Spitext Drehschieben!
00:30:40: www.spitex-drescheibe.ch.
00:30:45: Wir freuen uns, wenn du auch das nächste Mal wieder einschaltest.
00:30:48: Eine gute Zeit!
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