Mit Kennzahlen führen, statt Zahlen verwalten

Shownotes

Gast: Marc Kaiser, Geschäftsführer und Inhaber Heyde
Host: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing
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Spitex-Organisationen erfassen sehr viele Daten. Daraus lassen sich zahlreiche Kennzahlen bilden. Doch Zahlen allein führen noch nicht zu guten Entscheiden. Entscheidend ist, dass sie zur Strategie und zu den Zielen der Organisation passen.

«Wir generieren aus Daten Informationen, damit man entscheiden kann», sagt Marc Kaiser. Sein Unternehmen verbindet Leistungs-, Lohn- und Finanzdaten in einem Cockpit. So können Spitex-Organisationen Entwicklungen unterjährig verfolgen. Sie erkennen beispielsweise, wenn die Produktivität sinkt, leiten Massnahmen ein und überprüfen nach einigen Monaten, ob diese wirken.

Produktivität ist eine wichtige Kennzahl. Isoliert betrachtet kann sie jedoch in die Irre führen. Ein Psychiatrie-, Palliative-Care- oder Wundteam ist möglicherweise weniger stark ausgelastet als die Hauswirtschaft. Auch das Leistungsangebot und die Grösse einer Organisation beeinflussen die Ergebnisse.

Vergleiche sind zusätzlich schwierig, weil nicht alle Organisationen gleich rechnen. Einige beziehen Lernende, Administration oder Geschäftsleitung ein, andere nicht. Zwei Organisationen können deshalb dieselbe Kennzahl nennen und trotzdem etwas anderes messen.

Künftig könnte künstliche Intelligenz den Zugang zu den Daten vereinfachen. Führungspersonen könnten konkrete Fragen stellen, statt Auswertungen selbst zusammenzustellen. Der Ausgangspunkt bleibt jedoch die Strategie. Marc Kaiser rät deshalb: «Überlegen, was wir mit unserer Organisation erreichen wollen, was ist unser Auftrag, und dann Schritt für Schritt runterbrechen, welche Kennzahlen relevant sind.»

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00:00:00: Meistens in der Spitäungsfassung hat es eine vier- bis sechs-strategische Unternehmensziel.

00:00:06: Was wir dann machen, ist, dass wir die Unternehensziel mit den relevanten Kennzahlen verbinden.

00:00:11: Dann wird Produktivität ein Kennzahl unterfielen.

00:00:15: Aber dann hat man entsprechend auch die richtigen Kennzahlen zur Hand, wie sie abgestimmt sind auf der Unternehmenstrategie.

00:00:22: und das ist nicht einfach eine finanzielle Kennzahl, bei der die Mitarbeiter top hinsacken, sondern stellt das im Zusammenhang.

00:00:29: Spitex-Welter, der Podcast für die SpiteX.

00:00:32: Präsentiert von Bader Nursing und den Spitextresschieben.

00:00:39: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode.

00:00:41: heute geht's um Finanzen!

00:00:43: Und für das haben wir Mark Keiser Geschäftsführer und Inhaber von Heide mit an Bord.

00:00:49: Herzlichen Willkommen!

00:00:52: Danke und danke fürs Dasein.

00:00:55: Ich freue mich auf deine nächste halbe Stunde

00:00:57: Schön.

00:00:58: Hey, erzähl mal von dir!

00:00:59: Ich habe gesehen du kommst ja aus Bankenversicherung rundherum und jetzt gesundheitswesen Spitex haben ihre Lösung.

00:01:07: Verzähl doch mal ein bisschen von dir und von heim, was ihr dann so genau macht?

00:01:13: Ja also was wir täglich machen ist für sich relativ relativ simpel.

00:01:18: Also das heißt wir tun aus Daten Informationen generieren damit man entscheiden kann.

00:01:25: Das klingt eigentlich... Sehr einfach und simpel.

00:01:29: Und so sind wir seit bald etwa sechzehn Jahren unterwegs mit diesen Themen.

00:01:34: Grundsätzlich sind sie in unterschiedlichsten Branchen tätig, das ist von Handel die Entschleistungen zum Teil auch Banken und Versicherungen usw.

00:01:42: Dann haben wir aber einen relativ grossen Fussabdruck im Gesundheitswesen.

00:01:46: Das hat angefangen mit Spitaler- und Psychiatriekliniken.

00:01:52: Das ist rund etwa fünfzehn Jahre her.

00:01:55: Ich würde sagen, nicht gerade zufällig.

00:01:57: Aber es hat sich ergeben, dass wir einen Kontakt haben mit einer Spitex-Organisation und so ist dann der SpiteX entstanden.

00:02:05: Das sind zwischendurch schon bald zehn Jahre her.

00:02:08: Ja, da seid ihr schon lange dabei?

00:02:11: Und also was war denn dort die Anforderung?

00:02:13: oder wie kam das?

00:02:15: Jetzt machen wir ein Finanzcockpit für die Spite X. Das war auch schon im Einsatz.

00:02:20: Was ist denn das?

00:02:22: Ja, was haben denn die Leute gewählt?

00:02:23: Als ob man mal eine Lösung hat oder einen Bau für alle.

00:02:28: Da muss ich schnell etwas ausholen und anfangen um zu sagen... ...eine Schlaufer machen über Kostenrechnung.

00:02:36: Und zwar haben wir ursprünglich mit Spitex gestartet also bei einer SpiteX-Organisation, wo gesagt hat hey wir haben viel zu viele Excel und wir möchten da andere Personen auch Zugang zu Kennzahlen geben.

00:02:52: Das soll aber nicht via Excel laufen, sondern wir möchten das gerne modern im Brause und so weiter.

00:02:56: Und dann haben wir das für die Spitätsorganisation gemacht.

00:03:00: So lange redet ein kurzer Sinn.

00:03:02: Wir sind dann von der Hochschule Luzern kontaktiert worden, weil sie ein Inno-Swiss-Projekt hatten.

00:03:09: Inno Swiss ist eine Innovationsförderung vom Bund.

00:03:13: Sie sind auf uns zugekommen und haben uns angefragt, ob wir unterstützen würden bei der Kostenrechnung, weil ein neues Finanzmanual gekommen ist und die bestehenden Kostenrechtungen nicht mehr funktioniert haben.

00:03:26: Und das haben wir dann gemacht.

00:03:28: Wir erstellen jetzt für ganz viele Spitälingsorganisationen Kosterechnungen.

00:03:31: Die sind auf uns zuhause gesagt, dass es grundsätzlich eine gute Sache gibt.

00:03:36: Wir haben jetzt Kennzahlen, wir sehen Produktivität, wir kennen das Killrademix

00:03:41: usw.,

00:03:42: aber einfach nur einmal im Jahr, wenn man auch eine Kostenrechte macht!

00:03:47: Und dann ging es darum, wie wir die Organisationen auch unter einem Jahr diese Datenzufügung stellen.

00:03:55: Die ersten Ideen sind, dass man regelmässige Kosterechnik macht und aber ausgefunden ist, dass das gar nicht Sinn macht, denn jeder Monat muss komplett abschliessen und mit anderen herum und daran macht wenig Sinn.

00:04:07: So sind wir auf das Cockpit gekommen.

00:04:10: Wir nahmen eigentlich die Rohdatum auf Basis der Kostenrechnung.

00:04:16: Wir haben dort draussen das Cockpit entwickelt.

00:04:19: Wir wissen, dass es auch andere Anbieter gibt.

00:04:23: Es gibt einen Dashboard oder ein Cockpit, wie wir sie immer nennen.

00:04:27: Was wir gesagt haben ist, wir vereinigen auf der einen Zeitleistungsverfassung plus die Lohndaten und Finanzdaten in einer Sicht.

00:04:36: Das heisst man hat eine zentrale Plattform, Geschäftsführerin, leiter zentrale Dienststunde oder der Kostenstellenleiter können bedienen an diesen Zahlen und eigentlich ein MIS nachher zur Verfügung haben.

00:04:52: Wo man eben nicht nur die Stunden sieht sondern auch die Finanzdaten und Gelohndaten.

00:04:56: Was heisst MIS?

00:04:58: Ein Management-Informationssystem also wirklich so übergriffend mit allen Daten und eben nicht einfach nur Stunden auswerten sondern die halt bewertet mit den Küsten dass man auch weiss,

00:05:11: z.B.,

00:05:11: wie viel kostet eine Speitungsorganisation absenzen und die ganzen Krankheiten umfallen usw.

00:05:18: Dass man dort genauer anschauen kann.

00:05:20: Und das nicht nur einmal im Jahr?

00:05:21: Genau!

00:05:21: Das wird noch als Steuerelement sinnvoll.

00:05:24: Wir haben das ursprünglich genannt als monatliches Cockpit also weil die Speitungssorganisation in der Regel tut man einmal im Monat abrechnen.

00:05:33: dann macht es Sinn entsprechend die Daten zu laden.

00:05:35: wir brauchen Organisationen die laden jetzt Daten Einmal im Wochenende und dann hat man die Leistungsdaten im vollen Zugriff.

00:05:44: Die Finanzdaten sind etwas verzögert.

00:05:48: Ja, das ist auch sehr volatil.

00:05:50: Das heisst immer mehr oder weniger Leistungen, aber dann kann man diese Bewegung wahrscheinlich in gutem Nachfall ziehen.

00:05:57: Ja am vor allem nicht.

00:05:59: Und die Ausfaltung ist bei der Kostenrechte.

00:06:02: Man sieht z.B.

00:06:03: eine Erhöhung von den Vollkosten.

00:06:06: Dann wird man Maßnahmen einleiten Und wenn man das erst wieder bei der nächsten Kosterechtigung prüft, hinkt man so ein Jahr bis anderthalb hinterher und kann man nicht wirklich reagieren.

00:06:18: Das Cockpit erlaubt dann tatsächlich die Operativstörung von der Spitätsorganisation weil man halt heute zahlen sieht.

00:06:27: also man sieht heute den Tendenz einer Verschlechterung von der Produktivität kann entsprechend Massnahmen einleiten und in zwei drei Monaten sieht man hat es etwas genützt oder eben nicht.

00:06:38: Ja, es ist besser zu evaluieren und zu schauen ob die Massnahmen gewirkt haben oder nicht.

00:06:42: Genau.

00:06:43: Jetzt hast du schon das Wort Produktivität gesagt.

00:06:45: Das ist so ein Wort.

00:06:46: Ich glaube, dass jeder Spitex-Mitarbeiterin im Mitarbeiter in den Kopf gepresst wurde, wenn er in der Jahreszahl fix mitzahlt.

00:06:55: Wenn er als einziges Jahreszahl.

00:06:57: Aber was sind denn diese Kennenzahlen, die du findest, relevant für die Spitechs?

00:07:05: Es ist tatsächlich so... Du hast gesagt, du hast schon mal in das Cockpitier geschaut.

00:07:10: Wenn du dort rein schaust und dann ... Ich weiss gar nicht, wie viele Kennzahlen wir da drin haben, aber gefühlt irgendwie über dreieinzehnte Kennzahl und etwa hundert Auswertungen.

00:07:19: Wenn es am Schluss darum geht, was ist tatsächlich relevant?

00:07:23: Und wenn man eine einzige Kennzahl bräuchte für eine Spitäg-Organisation, dann ist es tatsächlich Produktivität.

00:07:30: Also am Schluss fließt extrem viel, was man macht oder eben nicht macht wird über die Produktivität nachher ausdruckt.

00:07:39: Und hier leitet man aber dann unterschiedliche Weitbringenzahlen ab, also das heisst wenn Produktivitäten sinken kann man anschauen ok und womit verbringen diese Mitarbeitenden ihre umverrechenbare Zeit zum Beispiel?

00:07:54: Eine tiefe Produktivitäts- oder eine produktivitäte Senkung von einem Monat zu anderem ist ja per se nicht unbedingt schlecht.

00:08:04: Es kann ja sein, dass man vielleicht Spezialleistungen aufgebaut hat.

00:08:08: Man hat einen Spezialteam, einen Psychiatrieteam und einen Palliative Care-Team.

00:08:12: Und es ist klar, dass die weniger ausgelastet sind.

00:08:14: Dann kommt sich darauf an, was für eine Strategie man fährt usw.

00:08:19: Also das hängt extrem viel davon ab oder bis sie sehr viele Einflussfaktoren berühren, diese Produktivität.

00:08:28: Gleichzeitig wie du gesagt hast, die ihre Mitarbeiter entkennt und höchere Produktivität, mehr verrechenbare Stunden und so weiter.

00:08:39: Was wir dort versuchen, ist von dem Fingerzeichen wegzukommen.

00:08:44: auf der einen Seite und auf den anderen Seite, was wir jetzt mit diesem Cockpit machen, verbinden wir ein unternehmerischer Ziel, also das Unternehmensziel.

00:08:54: Meistens eine Spitägsofnisation hat also nicht vier bis sechs strategische Unternehnensziele.

00:09:01: Wir verbinden die Unternehmensziel mit den relevanten Kennzahlen.

00:09:06: Dann wird Produktivität eine Kennzahl unterfielen, aber dann hat man entsprechend auch die richtigen Kennzahlen zur Hand bis abgestimmt auf die Unternehmerstrategie.

00:09:19: Es ist nicht einfach eine finanzielle Kennzahl, in der die Mitarbeiter pisaquen, sondern stellt das im Zusammenhang.

00:09:25: Und was könnte so strategische Ziele beispielsweise sein, wenn du sagst, man kann das dann mit der Zahl

00:09:31: verbinden?

00:09:31: Es kann z.B.

00:09:32: sein, dass man in dem Bereich Mitarbeiterentwicklung entsprechend will im Vordergrund stellen.

00:09:40: Es geht sehr viel um technische Sachen, also die Versorgungssicherheit, also Versorgungssicherstellen

00:09:48: etc.,

00:09:51: Die vier, fünf Unternehmensziele sind dann mal definiert.

00:09:55: Und dann kann man das Schritt für Schritt oben runterbrechen.

00:09:58: Man definiert die operative Ziel und dort unten können wir entsprechend die Kenntzahlen.

00:10:04: Das ist oft auch ... Spittix ist einer der Leistungsherbringer, die am detailliertesten erfasst wird.

00:10:14: Wenn man die Pflege anschaut in einem Alterspflegheim oder im Spital, dann gibt es in der Regel keine Leistungs- und Zeitentfassung.

00:10:23: Und in diesem Sinn aus Sicht Daten und Informationen ist das ein Paradies.

00:10:27: Man hat einfach so viele Sachen, die man kann auswerten – und das ist wirklich genial!

00:10:33: Und entsprechend kann man aber auch viel damit machen von der Spitätsorganisation.

00:10:39: Wir haben viele Spitäteorganisationen, die auf uns suchen wollen und sagen, wir haben den Auftrag bekommen vom Stiftungsrat oder vom Wartungsrat.

00:10:46: Wir müssen ein Reporting aufsetzen.

00:10:48: Was sollen wir machen?

00:10:49: Also wie viele Kennzahlen sind relevant?

00:10:52: Weil es halt einfach so viel Kennzahler gibt aus den Spitäten, weil man so detailliert leistungen erfasst.

00:11:00: Und das Denken, das Top-Down-Denken also das heißt was haben wir eigentlich für einen Ziel oder welche Ziele haben wir?

00:11:07: Wo wollen wir ran, wo wollen wir unsere Spitägsohnesstationen anentwickeln?

00:11:11: Was machen wir mit unseren Klienten und Mitarbeitenden oder Partnern?

00:11:16: Wenn man das Schritt für Schritt berichtet, dann ergibt sich ein Reporting automatisch.

00:11:20: Man hat nicht einfach irgendein Buch, den man aufmacht – und dann sagt er guckt!

00:11:24: Dann tun wir mal die Kenntseite und die Reporte, sondern mehr das Konzept.

00:11:29: Und das macht es wieder einfacher.

00:11:31: Ja, dann wird man nicht gerade erschlagen mit Zahlen, die

00:11:34: einem

00:11:34: nicht sagen können.

00:11:36: Jetzt haben wir gesagt es ist vielleicht schwierig für uns ein Paradies mit so viel Daten zu machen.

00:11:42: Aber was sind denn jetzt auch keine Zahlen, welche häufig falsch interpretiert werden?

00:11:49: Ich bleibe bei der Produktivität.

00:11:51: Es ist etwas langweilig aber... Wir wissen oder kennen das von den Spitägsanisationen dass man sich unter anderem Beispiel auch vergleicht.

00:12:01: Man kann das strukturiert machen über einen Benchmark, aber es gibt viele Organisationen, die regional miteinander sitzen und sich austauschen.

00:12:10: Dann schauen sie diese Zahlen an und sagen, was sind die für eine Produktivität?

00:12:15: Wie sieht's mit Absenzen aus

00:12:16: usw.?

00:12:18: Und dann stellt man sehr schnell fest, obwohl man von der gleichen Kenntzahl hat, wird die ganz anders hergeleitet.

00:12:28: Also das ist der einen Punkt.

00:12:30: Die Einten tun zum Beispiel die Auszubildenden mitrechnen in Produktivität, die anderen nicht.

00:12:35: Die Nächsten tun z.B.

00:12:37: die Administration und Geschäftsleitung dreirechnen, die andere nicht.

00:12:42: Der eine spricht von operativen Produktivitäten, den anderen vom gesamten Betrieb usw.

00:12:48: Und so reden wir eigentlich von einem Begriff hat aber unterschiedliche Definitionen und kann sich gar nicht richtig vergleichen.

00:12:56: Wenn man die Administration hier rausnimmt, ist es super höch.

00:13:01: Super Zahlen!

00:13:05: Was sind dann gute Zahlen?

00:13:07: Was sind Zahlen, auf denen du empfällst?

00:13:11: Du meinst jetzt von den Kennzahlen?

00:13:13: Ja, von der Produktivität.

00:13:15: Von

00:13:15: der Höhe?

00:13:17: Ja genau.

00:13:20: Da gibt es unterschiedliche... Es gibt so Durchstitzproduktivitäten, die man sieht.

00:13:29: Und dann hängt es aber extrem davon ab, was für ein Leistungsangebot eine Spitägssation hat.

00:13:34: Also ich komme wieder zurück auf ESAGNA.

00:13:36: Eine Spitägsorganisation hat vielleicht noch Bütentür, das ist in der Pagenstadt an und dann hat man einen palliative Care Team oder einen Psychiatrie-Team.

00:13:44: Dann haben wir Mitarbeiterinnen, die sich auf Fundexpertise spezialisiert haben usw.

00:13:51: Und je nachdem, wie die Teams eingesetzt werden, sehen wir schnell Produktivitäten von zum Beispiel etwa auf den Spezialteams, weil sie halt nicht unbedingt eine Auslastung haben.

00:14:05: Dann kommt es darauf an, wie man diese Mitarbeiter einzusetzen.

00:14:09: Sollten Sie auch ganz normale somatische Leistungen erbringen?

00:14:12: Oder sind das wirklich nur für die spezialisierten Leistungen zur Verfügung?

00:14:17: Auf der anderen Seite steht natürlich z.B.

00:14:18: die Hauswirtschaft.

00:14:20: Wir sehen sehr oft Auslastungen von irgendwie über den Achtzig-Plus-Prozent.

00:14:26: Das ist extrem unterschiedlich, was für ein Leistungsangebot bietet eine Spaltung und welches Leistungsgebot schaut man dann an, wenn man über die Aktivität treibt?

00:14:35: Und darum ist es auch schwierig zu vergleichen.

00:14:38: Also wir kennen diese Benchmark auswertigen, weil ich für einen selber Datum für einen Benchmarkt mache.

00:14:44: Aber es muss immer klar sein, womit man vergleicht.

00:14:50: Wenn eine Spitälingsorganisation primär ABC-Leistungen erbringt und noch Hauswirtschaft vergleicht mit einer Spitäungsorganisation, wo eine Spezialleistung erbringe

00:15:00: etc.,

00:15:00: die haben andere Produktivitäten.

00:15:04: Also immer der Kontext ist wichtig bevor man sich so verglichen und dann sagt wir sind besser oder schlechter

00:15:11: Ja, man müsste nicht grösser etwas ausmachen.

00:15:14: Ich denke, wenn du auch eine grosse Spitex bist, kannst du ja gut spezialisierte Teams haben, die auch ausgelastet werden.

00:15:21: Es gibt wahrscheinlich so kritische Grösse, wo es wahrscheinlich ein bisschen schwieriger wird oder wo die Mitarbeiter noch anders eingesetzt werden müssen, dass das in einer Schieflage kommt.

00:15:32: Genau!

00:15:33: Das sehen wir tatsächlich.

00:15:34: und wir sehen hier einen Trend, was das betrifft im Bezug auf Fusionen?

00:15:41: Die Fusionen der Spitex-Organisation sind zum Teil auch mit dem Leistungsangebot begründet.

00:15:48: Die Kosten kann jetzt nicht viel dazusehen, zum Teil wird das in das Feld geführt, also dass man entsprechend die Leistungen wünschen kann anbieten.

00:15:57: Aber es geht vor allem dann auch um je größer die Organisation ist und ich habe meine Leistungen abgedeckt.

00:16:05: Das ist schon so.

00:16:07: Ja und was findest du unterscheidet so ein Spitex, das wirtschaftlich gesund und gut unterwegs ist?

00:16:13: Und eine, die eher nicht unterwegs ist.

00:16:14: Also ist das jetzt nur von der Produktivität, wenn man jetzt hier auf vierzehn Prozent oder weniger hat?

00:16:19: Oder wo würdest du es daran erkennen?

00:16:23: Ja also dort ist tatsächlich der Link wieder zu der Kosterechnik.

00:16:26: Wir bestellen pro Saison und so eine Kostberechnungs-Saison durch bei uns, wie würde man sagen in mehr oder weniger Januar bis Ende Juni.

00:16:36: Unsere Sesa ist vorgestern zu Ende gegangen.

00:16:39: Und da stellen wir pro Sesa über Hundert vierzehn Kostenrechnungen und dort sieht man dann halt schon so... Da kann man relativ gut in Verbindung setzen, zum Teil kommt das auch wieder in die Presse mitüber wenn irgendetwas war oder passiert ist und so weiter.

00:16:58: Das kann man sehr schnell bei den Vollküsten sehen.

00:17:01: Also das heisst also die Vollkösten am Schluss Ist dann ein guter Indikator, so wie reibungslos läuft es auf der einen Seite oder halt eben auch wieder das Leistungsangebot beeinflusst ebenfalls wieder die Vollküste.

00:17:16: Was war das letzte Woche?

00:17:18: Spitex-Zahl?

00:17:19: Zweihundertfünfzigtausende Franken in den Gemeinden zurück?

00:17:24: Genau!

00:17:25: Die sind dann wahrscheinlich eher gut durch den Kuh finanziell.

00:17:32: Es gibt extreme Unterschiede im Kanton, was die ganze Restfinanzierung betrifft und so weiter.

00:17:40: Es gibt Organisationen, die keine Defiziteckung haben.

00:17:45: Andere haben das usw.

00:17:46: Das ist sehr unterschiedlich und da sehen wir schon einen Einfluss.

00:17:54: Wie hoch sind die kantonalen Anforderungen?

00:17:57: Das hat durchaus auch auf die Zahlen ein Einflass.

00:18:00: Du hast erzählt von früheren Excel-Listen, wie die Zahlen gemacht wurden.

00:18:07: Wie siehst du denn so?

00:18:08: Welche Rollen spielen die Datenqualität und auch das alles digital zu haben, um gute finanzielle Entscheidungen zu treffen

00:18:18: können?

00:18:19: Du hast vorgesagt, wenn man sich miteinander vergleicht oder was ist gut oder schlecht in Produktivität, dann ist einerseits ... Definition der Kennzahl entscheidend.

00:18:33: Aber die Datenqualität am Ende, also die Leistungsverfassung per se ist ebenfalls, ich würde fast sagen, nur ein grösserer Faktor.

00:18:41: Die Spitägsorganisationen haben Hilfestellungen mit dem Finanzmanual – also dort sind diese einzelnen Codes definiert und so weiter, das heißt es gibt eine gewisse Vorgabe.

00:18:50: was wir dann aber in den Paxis gesehen haben, dass einfach die Spitägsoganisationen in der ganzen Schweiz Im Vergleich sind sie sehr heterogil unterwegs.

00:19:03: Man hat zwar die gleichen Leistungen, die man erdringt aber zum Teil einfach auf eine ganz andere und verschiedene Art nicht besser oder schlechter, sondern anders.

00:19:13: Das führt dann auch zum Teil zu einer anderen Leistungserfassung.

00:19:17: Wir haben das kürzlich gesehen bei einer Spitägsorganisation, die fussioniert wurde.

00:19:21: Die haben zwei bis drei Spitägsoganisationen, ja i-Organisation fussioneert Und dort hat man zuerst eine Leistungserfassung harmonisiert.

00:19:29: Das heißt, man hat sichergestellt, dass diese verschiedenen Teams gleich rapportieren und das Gleiche unter dem gleichen Kurs verstanden wird usw.

00:19:38: Und das hat am Schluss einen grossen Einfluss auf Datenqualität und dann auch wiederum auf Zahlen und auf Vergleichbarkeit.

00:19:48: Also wie die Art einer Fast-Würde, wie genau sie erfasst werden, hat ein grosses Einfluß auf das.

00:19:55: und schon endlich auf Produktivität.

00:19:56: Aber ja, ist spannend!

00:19:57: Ich kann mir auch vorstellen dass das sehr unterschiedlich ausgeleitet wird oder es hätte ja auch vor ein paar Monaten in der Medien geben mit den Kostenrechnungen bitte einschicken Kanten an Zürich bei der privaten Spitäungsorganisationen.

00:20:11: Das haben die nicht sehr viel dann wirklich fertig gebracht.

00:20:15: Dass da noch nicht so ganz Einheitlichkeit ist trotz gewissen Vorgaben?

00:20:20: Das ist so.

00:20:20: aber das liegt v.a.

00:20:23: Ja, also nicht nur an der Heterogenität mit den Spitätsorganisationen sondern halt auch wie das Kantonal geregelt ist.

00:20:29: Also es gibt gewisse nationale Definitionen aber am Schluss entscheidet jeder Kanton was die Vorgaben sind für diese einzelnen Organisationen und auch das zahlenmaterial wo die Organisation abgeht.

00:20:41: Das sehen wir ja bei der Kostenrechnung.

00:20:43: Es gibt Kantonen wo man wissert Stand heute, dass wird sich jetzt im Wald ändern.

00:20:47: Aber es gibt Kantone wo heute noch keine Kostenrechtungen von den Organisationen einfordern Und es gibt andere, die schauen sehr genau an.

00:20:55: Die tragen jeden Schlüssel und jede Umlage.

00:20:58: Und wenn sie wissen, wieso ist das so?

00:21:00: Wieso sind diese vierhundert Franken dort und so weiter?

00:21:03: Also ist extrem unterschiedlich!

00:21:04: Okay...

00:21:04: Es ist auch spannend, dass das eigentlich so ist, gerade bei Texten, in denen wir nicht mehr einen Kanton unterwegs sind.

00:21:10: Halleluja!

00:21:11: Ja, das ist so!

00:21:13: Das finde ich relativ extra anstrengend.

00:21:18: Und was siehst du?

00:21:19: Wie entwickelt sich das weiter in der Zukunft?

00:21:22: Gerade wo Kai da ist, habe ich bei euch auf der Seite gesehen, dass er etwas mit Kai haben oder daran sind im Bereich von den ganzen Finanzsteuerungen.

00:21:32: Wir sehen die unterschiedlichen Auswirkungen, welche Kai beeinflussen.

00:21:38: Auf der einen Seite stehen heute das Cockpit, das z.B.

00:21:42: mir anbietet mit diesen Kenntzahlen.

00:21:44: Man kann sich etwas vorstellen wie ein Bauch laden.

00:21:47: Wir haben quasi Leistungsdaten, Finanzdaten und Lohndaten drin.

00:21:52: Dann stand heute die relevante Arbeitsplätze und hat dann die Auswerte gekennzeichnet, die man gesucht hat.

00:22:00: Keine wird in der Zukunft erlauben, dass man andere für sich fragen kann.

00:22:06: Und dann beantwortet die KI-Frage.

00:22:10: Also wenn es darum geht, wie sieht unsere Produktivität aus im Vergleich zum Vorjahr und Abenbrochen auf unseren Teams?

00:22:18: Denn heute kann man das zusammenkriegen und vielleicht noch gut exportieren und vielleicht nicht mehr etwas zusammestellen.

00:22:24: Künftig mit KI wird einem KI das beantworten, weil Daten sind ja da!

00:22:30: Das heisst, dass es effizienter sein wird.

00:22:33: am Schluss auch für die Schweizungsorganisation In diesem Moment muss man nicht suchen und finden, was die Kenntzahlen betrifft.

00:22:39: Sondern man stellt einfach Fragen.

00:22:41: Ja ich denke das macht mega Sinn oder?

00:22:43: Also ich habe ja das im Heide Emma gesehen und dann fand es so okay.

00:22:47: wenn ich jetzt wissen will alle Fallführungen wie viel ist Produktivität?

00:22:52: dann ist das mit dem Skill Great Mix nicht ganz.

00:22:54: Einfach

00:22:54: war zum Darstellung von mir aber das stimmt nicht also in welchen drin sind keine Fallführung.

00:22:58: also genau wenn wir das wirklich haben Auseinander anschauen und auch mit Fragen, ist die Benutzeverwendlichkeit sehr gross oder die Chance sehr gross, dass es einfacher ist

00:23:11: zu nutzen.

00:23:12: Genau!

00:23:12: Auf der einen Seite sehen wir dort wieder Strukturierte Daten, also Leistungsdaten, Finanzdaten

00:23:18: usw.,

00:23:18: ein großes Potenzial mit Kai sind wir bei den unstrukturierten Daten.

00:23:23: Es gibt ja Anbieter der Input bereits mit Kai unterstützt.

00:23:27: Also wenn man irgendeinen Bericht nicht mehr schreibt, sondern halt einspricht und dann Kai das auseinander nimmt und dann strukturiert ableitet in den ERP-System.

00:23:38: Was mir jetzt eine Organisation begleitet ist im Bereich unstruktureer die Daten was es um Manuals und Dokumenten und PDF und Word und so weiter betrifft.

00:23:48: Statt dass wir jetzt gar jede Einzelmitarbeit drin suchen und finden oder auf allem suchen und dann vielleicht nicht finden, eine alte Version finden.

00:23:59: Vielleicht auch sprachliche Barrieren haben, die nicht flüssig sind, Deutsch, Rippen oder Kanten lesen.

00:24:05: Dort hilft halt keine, wenn man diese all die Dokumente füttern kann... die man als Spitex-Organisation hat und dann eben nicht mehr nachschauen muss, sondern einfach gefragt stellt.

00:24:19: So wie du das auch kennst, wenn du z.B.

00:24:21: die Chechi-Pittier oder Klo oder so einsetzt bist, genau in diese Richtung geht es und da sind wir jetzt eine Organisation anbegleiten, wo dann einfach Fragen stellen kann und ich kann dort die Frage beantworten.

00:24:33: In diesem Kontext, den man ist, kennt er, hat ein Spitext wissen, hat das interne wissen ... Und das macht die Mitarbeiterin ziemlich viel Produktivität, einiges effizienter.

00:24:44: Aber es ist auch angenehmer dann.

00:24:46: Also eine Produktivitätsverbesserung ist eigentlich eher eine Auswirkung davon.

00:24:51: aber es arbeitet auch an der Friedenheit von den Mitarbeitern, wie er überhaupt einfach schneller findet und eben nicht mehr muss suchen.

00:24:59: Und das ist jetzt ja finanzunabhängig als du erzählst?

00:25:02: Ja genau!

00:25:02: Ich meine ich habe gerade im Kopf geahnt wie die Mitarbeiter hundertmal kommen zu fragen Der Kunde ist nicht daheim zu vergessen, wie du ihn in den Fell besuchen

00:25:10: kannst.

00:25:12: Genau.

00:25:12: So Sachen.

00:25:12: Oder wenn man so Dinge irgendwo einsehen könnte... Ich weiss nicht ob es schnell auch in unserem Internet-Chat-Booty und das Buch kommt mir richtig an oder keine Ahnung.

00:25:22: Das kann ja etwas pflegen sein.

00:25:25: Wie muss ich da schon wieder vorgehen?

00:25:26: Wie muss sich das achten damit?

00:25:27: Weiß ich nicht irgendwas wechseln.

00:25:29: Wenn die ganzen Dokumente und Konzepte drin sind ...

00:25:35: Aber das ist genau das Ziel.

00:25:37: Das, was du siehst auf unserer Webseite, macht das.

00:25:41: Es macht es eben auch auf Mobilengräte.

00:25:43: Die Spitätsmitarbeitende sind oft mit Mobilengäten unterwegs.

00:25:47: D.h.,

00:25:47: da steht dann auf der Mobilenglätsverfügung und eben muss er nicht erst in den Büro oder Telefon machen, die ihn nicht verwitschen und so weiter.

00:25:57: Und das kann man sich alles sparen, indem er einfach die Frage stellt.

00:26:01: Ja, das hat nichts mit Finanzdaten zu tun, sondern rein Unstrukturierte Daten.

00:26:06: nehmen wir das.

00:26:08: Du hast es auch schon gesagt, aber die Flaggenqualität kostet ja auch Geld, wenn man Teams aufbaut.

00:26:17: Aber häufiger ist noch schlechte Flaggequalität noch viel mehr, weil du sämtlich macht man Sachen nicht.

00:26:25: Vielleicht auch gesamtfolgswirtschaftlich.

00:26:27: Macht man Sachen nichts oder falsch und dann Spitalhof und HALT OP alles nicht nötig?

00:26:33: Siehst du, wie der Zusammenhang mit dem Genuggewichtige in der Schweiz geht oder wie du unterwegs bist?

00:26:42: Ja das sind wir auf einem politischen Parkett im Thema.

00:26:49: Die Diskussionen, die geführt werden, werden gerade in diesem Bereich recht emotional dann geführt.

00:26:55: Das heißt es ist zum Teil schwieriger Sachlichkeit reinzubringen auch wenn wir mit Grenzen unterwegs waren und so weiter.

00:27:01: Aber das ist die Diskussion, mit der man mithüberkommt.

00:27:05: Wir kommen einfach am Rand mithüber und haben einen Kostenrechnungen von sehr grossen Spitätsorganisationen mit vier auf fünf Mitarbeitenden.

00:27:18: Wir haben aus städtischen und ländlichen Umfeld private und öffentlich-äftliche Organisationen.

00:27:27: Dort gibt es schon gewisse Unterschiede, die wir sehen.

00:27:31: Aber es ist schwierig zu beantworten, jetzt aufgrund der Zahlen.

00:27:37: Ja, weil ich sehe das ja einfach immer in der Praxis oder es kostet Geld.

00:27:42: Wo sieht denn jemand, die Geschäftsleitungsperson ist und keine Spitägserfahrung hat?

00:27:49: Was jedoch auch immer ein öfter gibt als Leute aus anderen Branchen am Kopf von den Spitägen stehen?

00:27:56: Wie sehen Sie den Return of Invest für irgendeine Investition, die halt Qualität verbessert und nicht unbedingt einfach nur Produktivität oder zumindest nicht von Anfang

00:28:09: an?

00:28:09: Die grosse Schwierigkeit wird über Qualitätsmessen.

00:28:13: Das ist eine Herausforderung.

00:28:15: Was extrem einfacher ist, ist zum Beispiel Produktivitätsmesse.

00:28:18: Man hat unverrechbare Stunden erledigt.

00:28:24: den Impact von einer Qualitätsinitiative oder eine Investition in die Qualität.

00:28:30: Wie ermisst man denn das?

00:28:32: Klar, man kann es mit dem Klient am Schluss überprüfen wie zufrieden und glücklich ist ein Klient.

00:28:39: Das könnte ein Indikator sein.

00:28:41: Qualitätsthemen können oft nicht direkt messen sondern eher indirekt und das macht es wieder schwierig dann auch das zu fassen.

00:28:50: Das hat sich jetzt gelohnt, die Investition oder eben das als Konsequenz, wenn wir das nicht mehr machen und so weiter.

00:28:58: Ja,

00:28:59: d.h.,

00:28:59: hier ist ein W-Eis, aber die können dann auch interpretieren und in Zusammenhang stellen zum Wissen an.

00:29:05: Wir haben ja halt investiert, deswegen haben wir da jetzt nicht so ein gutes Ergebnis.

00:29:10: dafür werden wir das vielleicht auch nicht zwei Jahre wieder können.

00:29:14: anders zeigen oder das Angebot ausbauen können.

00:29:18: Ja, und du sagst... Das ist das, was mich feststellt.

00:29:20: Es gibt immer mehr gerade in der Leitung der Sohne, die außerhalb des Spitecks kommen, wo wenig Spitäts- oder keine Spitäckserfahrung haben.

00:29:29: Grundsätzlich wissen wir, wie es funktioniert.

00:29:32: Und wenn man dort etwas tiefer geht und dann hört man oft, ja also das ist schon noch speziell bei den Spitäxen.

00:29:40: Und das ist halt schon, wenn man so Ich finde es extrem spannend, also ein Business-Modell von einer Spitäg.

00:29:47: Aber auch eine kleine Spitägs hat relativ schnell unsere Komplexität, die wir erst einmal durchbringen, wenn man vorauskommt und das nicht kennt und nicht weiß wie das funktioniert.

00:29:59: Das braucht eine Zeit, bis man alles erfasst hat.

00:30:03: Finanzdatenanfassen ist relativ einfach.

00:30:06: Ein Kontenplan ist nicht viel anders.

00:30:08: Das Konterplan der Spitäg sieht ein bisschen anders aus, aber funktioniert genau wie im Produktionsbetrieb.

00:30:14: Aber die ganze Leistungsverfassung und das Leistungsherbringung ist halt schon anders.

00:30:21: Ja also eben

00:30:21: d.h.,

00:30:22: dass Minüteln das kennst du aus anderen Branchen nicht?

00:30:25: So wenn man das in den Spitägs macht?

00:30:27: Doch!

00:30:28: Bei Anwälten... Wenn ich unseren Rechtsdienst stammelbeauftrage dann sind dort drei Minuten drauf usw.. Es gibt schon bei anderen Branchen auch, aber es ist so detailliert.

00:30:45: Man erfasst neun Minuten, wenn wir aufgrund du fünfzehn Minuten und so weiter, das ist schon speziell.

00:30:54: Ja, auf der anderen Seite.

00:30:55: Als Mitarbeiter muss ich mich rechtfertigen, wie lange man auf dem WC war oder dass es ein Privatsgespräch gibt.

00:31:02: Also ist das schon ... je mehr Messen, desto krasser werden die Pisa-Acknungen wieder.

00:31:08: Man steht dann so wie im Scheinwerferlicht, weil man den ganzen Tag von einer Spitägsmitarbeiter in Meeren weniger anvollziehen kann.

00:31:20: wenn sie dort erfasst, dann sieht man faktisch jede Minute.

00:31:23: Es wird rapportiert und man weiss dann wo man gerade ist und so weiter.

00:31:28: Das ist schon speziell.

00:31:31: Und eben aus Sicht Daten und Auswertungen, wie gesagt als Paradies!

00:31:37: Ich denke, man muss schauen wo es sinnvoll ist.

00:31:42: Du hast sechs Minuten weggezogen, aber eigentlich ist das noch drei Minuten, was hast du in drei Minuten gemacht?

00:31:53: Was ich dort gezeigt habe und dass machen viele spittige Organisationen, wenn wir zum Beispiel den Teams untereinander vergleichen und nicht unbedingt irgendwie ihr seid langsam oder ihr macht hier zu viel Zeit Das zeigt wirklich, dass das andere Team weniger unverrechbare Stunden in diesem Bereich prozentual ist.

00:32:13: Wieso ist es so?

00:32:16: Dass man dann nicht diskutiert über ihr habt zu lange sondern meistens in einer inhaltlichen Diskussion und wenn man solche Daten nutzt, macht das sehr viel Sinn.

00:32:27: Dann wird das für den Mitarbeitenden akzeptiert und unterstützt.

00:32:33: Wenn man einfach eines auf den Deckel bekommt, dann ist das schwierig.

00:32:37: Ja, dass Ranking macht habe ich auch schon gesehen.

00:32:39: Ranking, welche Fallführung hat die höchste Verrechenbarung an Leistungszeit und damit es publiziert?

00:32:44: Also da sind wir dann schon heftig unterwegs.

00:32:47: Gut, das machen Kantöne auch!

00:32:50: Kantönen können auch diese Vollkosten zum Teil vergleichen und publizieren sie dann und schicken sie um.

00:32:55: Dann sind wir auch schwierig zu nachvollziehen oder integrieren.

00:33:00: Jetzt haben wir schon von Geschäftsleitungen geredet.

00:33:03: Was findest du, welche Fähigkeiten sie dann künftig mitbringen müssen?

00:33:09: Ich würde sagen eine gute Kombination aus auf der einen Seite einem betriebswirtschaftlichen Verständnis und auf der anderen Seite einem Verständnissen für die Leistungen, die Spitex erbringt.

00:33:22: Also wenn man nicht weiss wie eine Spitägsorganisation funktioniert und bekommt einfach als Betriebsertschafterin ist es glaube ich schwierig Und umgekehrt nur der reinen Fokus auf Pflege, ob es natürlich auch nicht funktioniert.

00:33:37: Gerade jetzt steht dann bald E-Fass vor den Türen.

00:33:40: Es gibt eine neue Finanzierung

00:33:42: usw.,

00:33:43: wo die Zahlen und gleich noch grössere Rolle spielen werden.

00:33:48: Wenn man so anschaut ambulant vor stationär usw.

00:33:52: wird dann noch mehr Gewicht verleiht.

00:33:55: Das heisst also diese Kombination aus Pflegekompetenz plus betriebswirtschaftlich Kompetenz, wenn man dort einen guten Nix hat.

00:34:04: Ich denke das ist erfolgreich.

00:34:08: Und vielleicht noch abschliessen?

00:34:09: Welcher Rat würdest du Geschäftsleitungen geben, dass sie ihre Organisation finanziell besser steuern könnten?

00:34:16: Ich

00:34:18: komme in die Zukunft auf das, was ich am Anfang gesagt habe.

00:34:20: Nicht einfach irgendwelche Kennzahlen auspicken und quasi blind schauen zu können wie man diese verbessern kann sondern einen Schritt zurückzumachen und überlegen, was wir mit unseren Organisationen erreichen wollen.

00:34:34: Was ist unser Auftrag?

00:34:36: Und dann Schritt für Schritt oben runterbrechen und welche Kennenzahlen sind relevant und wie konsequent verfolgen.

00:34:43: Das ist ein Mix aus finanziellen Kennzahlen.

00:34:46: Es geht viel um Mitarbeiter – das würde in Zukunft noch schwieriger sein, die richtigen Mitarbeiterinnen zu finden.

00:34:56: Dass man dort einen guten Mix hat aus den unterschiedlichen Themen und dass man diese zusammenbringt.

00:35:02: Super, danke vielmals, dass du hier warst, Marc!

00:35:06: Danke auch für deine Zeit.

00:35:09: Wir hoffen, dir hat die Folge sehr gut gefallen und du hast einige Inspirationen mitnehmen können.

00:35:15: Benötigt deine Spitex-Unterstützung in der Pflegequalität oder Schulungen im Bereich Pflegerprozess, besucht euch gerne unsere Homepage www.bedanercing.ch.

00:35:28: Möchtest du über aktuelle News von der Spitecs Welt top informiert sein?

00:35:32: Dann abonnier noch heute die Spitext-Räschung!

00:35:36: www.spitecs-drescheibe.ch.

00:35:40: Wir freuen uns wenn du auch das nächste Mal wieder einschaltet.

00:35:43: Eine gute Zeit.

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